Wir folgen unserer Vision, sterbenden Menschen eine Stimme zu geben.

Wir bilden Fachkräfte weiter, um neue Wege in der Begleitung Sterbender und ihrer Zugehörigen zu gehen.

Kraftvoll und mutig begleiten.
Hingebungsvoll, ohne sich selbst aufzugeben.

Jedem Zauber liegt ein Anfang und ein Ende inne

– Ganz frei nach Hesse –

Wir, Corinna Nordhausen und Pia Schnurr, möchten Mut machen, den Tod als das zu sehen, was er ist: Teil des Lebens.
Wir möchten, dass Menschen nicht „nur“ bedürfnisorientiert leben, sondern auch sterben dürfen.
Egal, ob Sie nie lebend zur Welt kamen oder 111 Jahre alt sind.
Wir möchten, dass Zugehörige in Würde trauern können, egal wie und egal wie lange.
Wir möchten aufklären, weiterbilden und für dich da sein.

Dafür haben wir Traudichkeit gegründet.

Ab Anfang 2021 bieten wir dir eine maßgeschneiderte Weiterbildung an.

Im Herbst diesen Jahres findet unser erster Online-Kongress mit dem Namen bedürfnisorientiert.Sterben.zulassen. statt

Wer wir sind

Corinna Nordhausen

geboren 1984 in Potsdam

Mehr Infos zu Corinna

Corinna Nordhausen Jahrgang 1984
In Potsdam geboren und in der Welt zu Hause.

  • Mutter
  • Kinderkrankenschwester
  • Weiterbildung u.a. Palliativ Care und Pain Nurse
  • Trauerbegleiterin
  • Reittherapeutin

Ich bin Frau – seit ich Mutter bin, so verändert, aber immer noch ich.

Ich bin geliebt, verliebt und damit reich beschenkt.

Auf meinem Weg lagen etliche Steine, kleine und große. Schwere und leichte.
Anfangs bin ich noch über sie gestolpert, doch mittlerweile finde ich Wege, sie mir vertraut zu machen und dann auch wieder hinter mir zu lassen.

Heute traue ich mich weit.

Pia Schnurr

geboren 1983 in Berlin

Mehr Infos zu Pia

Pia Schnurr in Berlin geboren und da zu Hause, wo Liebe und Familie ist.

  • Mutter
  • Kinderkrankenschwester mit Weiterbildung
  • Clownin
  • Theaterpädagogin

Ich bin ein Clown und Freigeist ich lebe meinen Traum von Familie und Beziehung.
Irgendwann werde ich auf einem Bauernhof Leben und Esel haben.
Ich habe gelernt, mich als Mensch zu lieben und zu respektieren.
Mich voll und ganz anzunehmen und in meine Größe zu wachsen auch wenn ich mich manchmal ganz klein fühle.

Warum wir heute da sind, wo wir sind

Wir möchten eine Veränderung erwirken.
Mit dir zusammen.

Stress, Druck, Last, Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Unzufriedenheit,
Schmerz, Angst, Leere, Hilflosigkeit, Wut, Belastung…
Das sind Worte, die immer wieder auftauchen im Zusammenhang mit Sterben, Begleiten und Trauern.

Einen sterbenden Menschen und seine Zugehörigen zu begleiten, ist eine große Herausforderung.
Zu sterben, oder einen zugehörigen Menschen sterben zu sehen, auch.

Wie wäre es, wenn in diesem Zusammenhang Worte wie Zeit, Lachen, Reden, Gemeinsamkeit, Raum für Abschied, Raum für Trauer, Kompetenz, Umgang und Hilfe bei Unsicherheiten, Hand halten, Rücken stärken…im Vordergrund stehen könnten? Und zwar bei allen Beteiligten.

Aus unserer Erfahrung und vielen Geschichten von Pflegenden und anderen Berufsgruppen, sowie Erzählungen von Sterbenden und Zugehörigen, sind wir überzeugt, dass es eine große Veränderung im System braucht. Dringend!
Es geht uns darum, Menschen, die – egal wo – mit Sterbenden zu tun haben, den Rücken zu stärken, konkrete Dinge an die Hand und ins Herz zu geben, um nicht mehr hilflos zu sein.
Euch so zu schulen, dass ihr Hinhören und Hinsehen könnt.
Unser Ziel ist es, dass Menschen selbstbestimmt in Würde sterben und Trauern können und dürfen.
Und dass ihr wisst, wie ihr Ihnen das, trotz eines Systems das einige Stolpersteine bereit hält, ermöglichen könnt.

Wie wir hierher gekommen sind

Als ich, Pia, 2007 meine Festanstellung als Kinderkrankenschwester in der Klinik nach zwei Jahren kündigte, um eine Weltreise zu machen, verabschiedete mich meine Stationsleitung mit den Worten:

Du bist einfach auch zu kreativ für unsere Station.

Das war nicht nett gemeint, heute sehe ich es als großes Kompliment.

Nach anderthalb Jahren Reise entschied ich mich bewusst, nochmal in diesen Beruf einzusteigen.

Ich fand einen Ort, an dem meine Vorstellung von der Arbeit am und um den Patienten geteilt wurde und Kreativität als Bereicherung gesehen werden konnte: Das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg.

Nach drei Jahren Vollzeit entschied ich mich, parallel dazu Theaterpädagogik an der Hochschule für Künste Ottersberg zu studieren, nachdem ich ein Jahr vorher eine Ausbildung als Clownin bei der wundervollen Uli Tamm in Hamburg gemacht hatte.

Zur gleichen Zeit (wir befinden uns im Jahr 2011) fand in der Sternenbrücke eine schöne und traurige Schicksalsfügung ihren Lauf, durch ein wundervolles kleines Mädchen Namens Emmi.

Zu Hause seit Jahren betreut durch Corinna, eine ihrer Kinderkrankenschwestern und meine (damals noch nicht) Partnerin.

Emmi starb in der Sternenbrücke und Corinna blieb.

Nach ihren Erfahrungen in einer Klinik in Ghana und denen in der Häuslichen Kinderintensivpflege, war schnell auch ihr klar, dass die Sternenbrücke ein besonderer Ort ist, an dem auch das Arbeiten etwas Besonderes ist.

Wir arbeiteten viel und gerne zusammen.

Inspiriert durch mein Studium und unseren jeweiligen Lebensweg waren wir uns tolle Gefährtinnen, lernten viel über das Leben, dem Tod täglich so nah.

Nach einem Jahr beschlossen wir, auch unser Leben zu „teilen“ und ich zog in Corinnas sieben Meter langen Hymer.

Nach kurzer Zeit in der Sternenbrücke entschied Corinna, die eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester und zur Reittherapeutin hat, noch eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin zu machen.

Nun kam der erste Sprung ins freie Berufsleben als Reittherapeutin.

Ich studierte in dieser Zeit fleißig weiter und probierte mich in den verschiedensten Bereichen aus.

Tanz mit Ree de Smith (Schülerin) von Pina Bausch, Theater, Regie uvm.

Unser Weg führte uns immer mehr zu uns. Und kennt ihr das…?

Wenn man diesen Weg begonnen hat will man nicht zurück sondern weiter.

Ganz nach dem Motto:

Man muss das Leben vorwärts Leben obwohl man es erst rückwärts versteht…

Springen wir nun mit großen Schritten in die Zukunft um im Hier und Jetzt bleiben zu können.

Wir bauen uns ein Business rund um unsere Familie und unsere Bedürfnisse auf. Unsere Herzensangelegenheit unser Anliegen: Den Tod und alles was dazu gehört, da hin zu rücken wo es hingehört. 

In die Mitte der Gesellschaft.

Dafür haben wir Traudichkeit gegründet.

Zusammen können wir viel bewegen.

Wir freuen uns auf DICH.

Gemeinsam können wir die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.

Unseren Podcast “Das Lebensende” kannst du hier anhören:

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